Sichtbar werden

Wie es gelingt, junge Talente mithilfe von emotionalen Employer Brands für die Versicherungsbranche zu begeistern.
Führungskräfte// 22. Oktober 2019
 

Die Versicherungsindustrie ist bei den Young Professionals alles andere als beliebt, das belegt eine aktuelle Studie von EY. Ihr zufolge können sich nur etwa vier Prozent aller Studenten vorstellen, in der Versicherungsbranche zu arbeiten. Verantwortlich für die niedrigen Zahlen dürfte dabei vor allem das angestaubte Image der Branche sein. Es wirkt, als hätte sie den digitalen Wandel der letzten Jahre ziemlich verschlafen. Längst reicht es nicht mehr, über Einzelmaßnahmen, wie die Digitalisierung der Kundenkorrespondenz oder das papierlose Büro zu diskutieren. Auch die scheinbar hippen Inkubatoren und Accelerator-Programme der großen Marken scheinen von jungen Talenten weniger als zukunftsgewandte Geschäftsmodelle wahrgenommen zu werden, sondern eher als aktionistische Maßnahmen zur Digitalkosmetik.

Den richtigen Kandidaten auffallen: Mit einer starken Employer Brand stärken Unternehmen ihr Image

Sichtbar durch Employer Branding

Die Branche hat also ein Nachwuchsproblem, das für immer mehr Personalmanager zu einem echten Problem wird. Kurzfristig können Recruiting-Kampagnen helfen. Langfristig erfolgreich werden Versicherer allerdings nur mit einer starken Employer Brand. Sie signalisiert den Bewerbern, wofür das Unternehmen als Arbeitgeber steht und was es einzigartig macht.
Wie eine Arbeitgebermarke aussieht, hängt dabei von verschiedenen internen und externen Einflussfaktoren ab. Zunächst ist es wichtig, eine Employer Brand als Teil der bestehenden Unternehmensmarke zu verstehen und sich bei der Entwicklung der neuen Marke auf ihre Werte, die Vision und Geschäftsstrategie zu beziehen. Doch nicht alle Unternehmen verfügen über starke Unternehmensmarken. Das sollte Verantwortliche aber nicht daran hindern, Employer Branding zu betreiben. Denn gerade für diese Unternehmen lohnt sich der Invest häufig sehr schnell, weil jede Employer Branding-Maßnahme automatisch auf die übergeordnete Unternehmensmarke einzahlt.

Die unverstandene Zielgruppe im Mittelpunkt

Ein ganz entscheidender Faktor wird bei der Arbeitgebermarkenentwicklung jedoch häufig leider nur selten betrachtet: Die Zielgruppe. Dabei ist sie es, die bestimmt, ob eine Employer Brand erfolgreich sein kann oder nicht. Immer häufiger fühlen sich die jungen Menschen von potenziellen Arbeitgebern unverstanden. Was sagt man ihnen nicht alles nach? Es ginge den Generationen Y und Z nur noch um die Work-Life-Balance. Die Karriere spiele für sie keine Rolle mehr…
Dabei geht es den Talenten um viel bedeutendere Problemstellungen: Sie suchen verzweifelt nach Sinn und Orientierung in einer immer komplexeren Welt. Daher wird es zur wichtigsten Aufgabe einer Arbeitgebermarke, den Bewerbern zuzuhören und ihnen Orientierung zu bieten.

Marken sind Geschichten und Emotionen

Eine starke Arbeitgebermarke besteht aus emotionalen Geschichten und Erlebnissen. Storytelling stellt gerade für diejenigen Unternehmen eine Chance dar, die mit ihren klassischen Hygienefaktoren, wie dem Unternehmensstandort, kaum Bewerber von sich überzeugen können. Durch Geschichten und mithilfe einzigartiger Erlebnisse können sie ihren Bewerbern emotionale und überzeugende Argumente liefern. Employer Branding-Agenturen können dabei helfen, neue Brand Recruiting Experiences zu erschaffen, die Talenten als kraftvolle Entscheidungsgrundlage dienen.

Dass dies zu positiven Effekten führt, beweisen die Employer Branding-Agentur Hooked und deepblue networks im War for Talents. Mit der vielfach prämierten Employer Branding Strategie #AddYourCharacter sind sie seit Jahren für das eigene Unternehmen überaus erfolgreich. Mit immer neuen Maßnahmen wird die Arbeitgebermarke für die Bewerber auf den verschiedensten Touchpoints zum digitalen Erlebnis. Aktuell begeistert die Agentur Bewerber mit der ersten papierlosen Bewerbung per → Alexa Smart Speaker.

Patrick Dörr, Hooked
Patrick Dörr, PR & Communications Manager bei Hooked by deepblue

Vergessen Sie alles, was Sie über das Personalmanagement wissen

Patrick Dörr, Communications Manager von Hooked, rät: In Zeiten des digitalen Umbruchs gilt es, alles Bestehende zu hinterfragen und neue Wege einzuschlagen. Auch Versicherungsunternehmen sollten auf Social Media, Skype-Bewerbungsgespräche, Recruiting-Games und eine VR-Betriebsführung setzen. Oder das Assessment Center einfach mal in einen Escape Room verlegen.
Auf jeden Fall sollten Unternehmen und HR kreativ sein und out-of-the-box denken; dabei aber sich selbst und den Unternehmenswerten treu bleiben. Denn die Maßnahmen müssen zum Unternehmen passen, um glaubwürdig zu sein.

Die Digitalisierung ist die größte Chance im War for Talents

Im War for Talents braucht es vor allem Mut und echtes Digital-Know-how. Auch wenn es gerade so scheint, als sei die Versicherungsindustrie nicht attraktiv genug, um junge Talente von sich zu begeistern – den Anschluss an andere Branchen hat sie längst noch nicht verloren!
Haben Sie den Mut, neue Wege einzuschlagen, hören Sie ihren Talenten zu und setzen sie auf digitale Technologien. Erzählen Sie Ihre Geschichte, schaffen sie Erlebnisse und machen Sie auf sich aufmerksam. Die Young Professionals werden begeistert sein!

Zum Unternehmen: „Hooked“ ist die neue Schwesteragentur von deepblue networks und bietet digitale Recruiting-Lösungen für den War for Talents. Das ganzheitliche Leistungsangebot von Hooked erstreckt sich von Social Media über Websites und Apps bis hin zu VR sowie AR. Auch klassische Print und TV-Kampagnen setzt die Agentur für die Kunden um. Bei der Beratung setzt Hooked auf eine Kombination aus Ad-hoc-Maßnahmen und dem langfristigen Aufbau einer emotionalen Arbeitgebermarke.

 

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