Design Thinking: Struktur und Kreativität?

Design Thinking ist eine Methode, um strukturiert und kreativ zu arbeiten. Ein Widerspruch? Eher ein radikaler Perspektivwechsel.
Allgemein// 04. September 2018
Design Thinking Versicherung discoverdigital.de by BWV.de

Der Ingenieur David Kelley, der Informatiker Terry Winograd und der Maschinenbauer Larry Leifer – alle von der Stanford University – gelten als Begründer einer Methodik, die mittlerweile in aller Munde ist: Design Thinking.

Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem Ansatz?

Zunächst einmal ist es ein für viele neuer Denkansatz, obwohl dieser bereits 1962 in den Grundzügen im Silicon Valley entstand. Der typischerweise in Unternehmen vorherrschende Denkprozess – das explizite, systematische und logische Schaffen von Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen – rückt dabei in den Hintergrund.

Beim Design Thinking stehen kognitive, intuitive und kreative Denkweisen im Vordergrund und der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt dieser Kreativprozesse. Somit besteht die Chance, mit dieser Methode Geschäftsmodelle neu zu denken und aus der Sicht der Nutzer Ideen zu entwickeln, um konkrete Probleme zu lösen.

Häufig liegt eine komplexe Problemstellungen zugrunde, die mittels eines Sets an Prinzipien, einer speziellen Denkhaltung und vieler unterstützender Tools bearbeitet wird. Kreatives Denken soll durch dieses methodische Setting begünstigt, gefördert und zielorientiert eingesetzt werden.

Wie ein solcher Prozess aussehen kann, ist in diesem kurzen Video anschaulich erklärt:

Design Thinking Versicherung discoverdigital.de by BWV.de
Quelle: YouTube/Denkmotor

Wissenswert: Bei der Teamzusammenstellung achtet man u.a. auch auf unterschiedlichen fachlichen Disziplinen der Teammitglieder. Es kommen Menschen verschiedener Abteilungen und Hierarchieebenen zusammen. Dadurch erst entsteht ein Austausch von Fachwissen und methodischer Kompetenz zwischen den Disziplinen. Damit verfügt das Team über breites Wissen und eine hohe Lösungskompetenz. Man spricht daher häufig von multidisziplinären Teams oder verwendet in diesem Zusammenhang auch gerne den Begriff „Diversity“.

Ziel von Design Thinking ist es, eine gemeinsame Sprache zu finden, um bestmöglich interdisziplinär zu arbeiten. Schlussendlich ist diese Methodik nicht nur eine Möglichkeit, seine eigenen Denkblockaden abzubauen und seine Kreativität zu entfalten, sondern auch die Möglichkeit, früh mit viel Spaß an der Kreation von Produkten und Dienstleistungen mitzuwirken.

Deshalb: Wird die Methode im eigenen Unternehmen angeboten – nutze die Chance und tauche ein in die Welt des Design Thinkings. (→ Design Thinking: Kollaborativ und kreativ)

 

Artikel jetzt teilen

Letzte Artikel im Bereich: „Azubis“

Versicherungsspezifisches Know how und ausgeprägte Digitalkompetenz: Wie ein InsurTech Kaufleute für Versicherungen und Finanzen ausbildet Discover Digital by BWV
07. September 2020

Digital. Kompetent. Ausgebildet.

Zum Artikel
Mitarbeitersuche in Zeiten von Corona
02. September 2020

Mitarbeiter gewinnen und einarbeiten in Corona-Zeiten

Zum Artikel

Letzte Artikel im Bereich: „Führungskräfte“

Konstruktives Feedback kann die Unternehmenskultur beeinflussen und die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen steigern. Discover Digital by BWV
29. September 2020

Ihre Meinung zählt

Zum Artikel
22. September 2020

Neues Lernen im neuen Normal

Zum Artikel

Letzte Artikel im Bereich: „Sachbearbeiter“

Konstruktives Feedback kann die Unternehmenskultur beeinflussen und die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen steigern. Discover Digital by BWV
29. September 2020

Ihre Meinung zählt

Zum Artikel
Foto Metadaten und die DSGVO Social Media Persönlichkeitesrecht Discover Digital by BWV
11. August 2020

Fallstrick Metadaten

Zum Artikel

Letzte Artikel im Bereich: „Vertriebler“

20. Oktober 2020

Wo ist meine Zielgruppe?

Zum Artikel
Positionierung Vertrieb Führungskräfte Discover Digital by BWV
25. August 2020

Die Marke bin ich

Zum Artikel